03.04.2025 11:01 Uhr

Bericht: Hertha BSC tütet Sommer-Transfer ein

Leon Jensen wechselt wohl zu Hertha BSC
Leon Jensen wechselt wohl zu Hertha BSC

Der Fußball-Zweitligist Hertha BSC hat offenbar einen dritten Neuzugang für die kommende Saison unter Vertrag genommen.

Wie die "Bild" berichtet, hat Hertha BSC den Wechsel von Leon Jensen vom Karlsruher SC eingetütet. 

Nach dem 3:1-Sieg gegen den KSC habe sich Andreas Neuendorf, Direktor Akademie und Lizenzspielerbereich, noch im Stadion eine Zusage des zentralen Mittelfeldspieler geben lassen.

Einen Vertrag hat Jensen demnach aber noch nicht unterschrieben. Dies soll auch erst erfolgen, wenn der Klassenerhalt des Hauptstadtklubs sichergestellt ist. Eine Ablöse muss Hertha nicht zahlen, der Vertrag des 27-Jährigen läuft am Saisonende aus.

Neben Jensen soll sich Hertha mit Sebastian Grönning vom FC Ingolstadt und Niklas Kolbe vom SSV Ulm verstärken.

Der Mittelstürmer und der Innenverteidiger sollen bereits in Berlin unterschrieben haben. Grönnings Vertrag beim FCI läuft am Saisonende aus, bei Kolbe (Vertrag bis 2026) hat die Alte Dame dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel gezogen.

Für Leon Jensen wäre ein Wechsel zu Hertha BSC eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. In der U19 spielte der gebürtige Mannheimer bereits zwei Jahre für den Hauptstadtklub und gewann in der Saison 2014/15 den U19-DFB-Pokal. Der Durchbruch bei den Hertha-Profis blieb Jensen aber verwehrt. 

Für den Karlsruher SC läuft Jensen seit Sommer 2021 auf. 74 Pflichtspiele stehen seitdem zu Buche. In der aktuellen Saison ist er beim KSC gesetzt, kommt auf wettbewerbsübergreifend 27 Einsätze, in denen er vier Tore erzielte und einen weiteren Treffer vorbereitete.

Hertha BSC muss Spieler verkaufen

Jensen kann im Mittelfeld nahezu alle Positionen bekleiden. Damit dürfte der 27-Jährige als Ersatz für gleich mehrere Spieler eingeplant werden. 

Bei Hertha gelten Pascal Klemens, Ibrahim Maza und Fabian Reese als Verkaufskandidaten. Der "kicker" hatte zuletzt berichtet, dass der Lizenzspieler-Etat, der aktuell bei rund 30 Millionen Euro liegt, "drastisch" reduziert werden muss.