03.04.2025 07:59 Uhr

Star-Duo des BVB angeblich "frustriert" und "unzufrieden"

Dicke Luft in der BVB-Kabine?
Dicke Luft in der BVB-Kabine?

Borussia Dortmund strauchelt durch eine insgesamt überaus enttäuschende Saison. Ein Medienbericht macht erneut klar, dass auch abseits des Platzes beim BVB derzeit offenbar einiges im Argen liegt.

"Sport Bild" zufolge hat insbesondere die kurze und erfolglose BVB-Amtszeit von Ex-Trainer Nuri Sahin intern viel Porzellan zerschlagen.

Einer der Profis, der mit dem im Januar geschassten Chefcoach so seine Probleme hatte, ist demnach Nationalspieler Pascal Groß.

Dem 33 Jahre alten Mittelfeldspieler sei bei seinem Wechsel von Brighton & Hove Albion zum BVB im Sommer zugesagt worden, eine wichtige Stütze der Mannschaft zu werden. Bereits im Herbst sei Groß dann aber "frustriert" gewesen, heißt es.

Denn: Nachdem er bei der 2:5-Klatsche in der Champions-League-Ligaphase bei Real Madrid nur als Einwechselspieler zum Zuge gekommen war, sagte ihm Sahin angeblich zu, dass er im darauffolgenden Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg (1:2) zurück in die Startelf kehren würde. Groß saß jedoch erneut auf der Bank. Das habe Unverständnis bei ihm ausgelöst, so der Bericht.

Auch die Tatsache, dass der etatmäßige Mittelfeldspieler unter Sahin mehrfach als Rechtsverteidiger aushelfen musste, sorgte offenbar für Unruhe. Die taktische Maßnahme sei Thema in der BVB-Kabine gewesen, schreibt das Blatt.

"Unzufrieden" sei unter Sahin auch Torhüter Gregor Kobel gewesen. Der Schweizer war im System des früheren BVB-Profis als häufige Anspielstation eingeplant - eine Rolle, die ihm weder lag noch behagte. Das habe dafür gesorgt, dass beim 27-Jährigen die Stimmung gekippt sei, heißt es.

BVB: Verhältnis zwischen Sahin und Özcan "angespannt"?

Schon in der Rückrunde 2023/2024, als Sahin noch als Assistent seines Vorgängers Edin Terzic fungierte, soll es einen Vorfall zwischen ihm und Salih Özcan gegeben haben.

Der Dauer-Reservist absolvierte demnach eine Extra-Einheit im Training gemeinsam mit Youssoufa Moukoko, der zu dieser Zeit ebenfalls kaum spielte. Sahin sei dazugekommen und habe mit spaßigem Unterton den Sinn des Zusatztrainings der beiden in Frage gestellt.

Zwischen ihm und Özcan soll es daraufhin ein Wortgefecht gegeben haben. Das Verhältnis sei seitdem "angespannt" gewesen, heißt es.

Im Sommer wurde Özcan an den VfL Wolfsburg verliehen. Wenige Tage nach Sahins Entlassung wurde die Leihe beendet und er kehrte zum BVB zurück.