Trainer-Beben bei Bayer? Verwirrung um Xabi Alonsos Zukunft

Das Rätselraten um die Zukunft von Bayer Leverkusens Erfolgstrainer Xabi Alonso geht weiter. Wie konkret ist die Option Real Madrid wirklich für den 43 Jahre alten Spanier?
Bekanntlich ist der Trainerstuhl bei den Königlichen noch besetzt, mit Übungsleiter-Ikone Carlo Ancelotti. Dessen Vertrag ist bis 2026 datiert. Er müsste seinen Posten also (freiwillig oder unfreiwillig) räumen, damit ein anderer Coach, vermutlich dann Xabi Alonso, die Geschicke bei Real Madrid übernehmen kann.
Für ein Ancelotti-Aus gebe es derzeit aber "kein Anzeichen", schreibt "Sport Bild". Demnach wäre der Weg nach Madrid für Alonso nicht frei.
Dem früheren Mittelfeld-Strategen liege überdies derzeit "keine Anfrage" des spanischen Rekordmeisters vor, heißt es weiter. Und: Andere Klubs sollen Alonso nicht reizen.
Internationale Medienbericht lasen sich zuletzt etwas anders. "The Athletic" berichtete unter Berufung auf anonyme Quellen aus dem brasilianischen Fußball-Verband, Ancelotti sei die "Traum"-Lösung der Südamerikaner für den nach der Entlassung von Dorival Junior vakanten Nationaltrainerposten.
Der 65-Jährige selbst beschäftige sich inzwischen sehr wohl mit einem Ende seiner Amtszeit bei Real. Angeblich aus dem Verein an die Presse durchgestochene Interna zu einen eigenen Zukunftsplänen sollen Ancelotti aufstoßen.
Xabi Alonso vermeidet Bekenntnis zu Bayer Leverkusen
Zudem soll der mögliche Abgang seines Sohnes und Assistenten Davide Ancelotti im Sommer dem früheren Bayern-Chefcoach schwer zu schaffen machen, auf beruflicher und emotionaler Ebene.
Hinzu kommt, dass Real dem seriösen Portal zufolge seit Längerem in Kontakt mit Xabi Alonso steht und sich Carlo Ancelotti dieser Tatsache bewusst sein soll - ein Umstand, über den er ebenfalls wenig erfreut sein dürfte.
Sollte Carlo Ancelotti den Königlichen nach der Klub-WM den Rücken kehren, gilt Alonso als favorisierte Nachfolgelösung. Der frühere Welt- und Europameister hatte zuletzt entgegen der Erwartungen vieler Beobachter ein klares Bekenntnis zu Bayer Leverkusen über den Sommer hinaus vermieden.