Stellt sich der FC Schalke 04 im Tor komplett neu auf?
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Der FC Schalke 04 kommt einfach nicht zur Ruhe. Mit dem Wechsel von Justin Heekeren zu Loris Karius im Tor der Knappen kam es in Gelsenkirchen zur nächsten Kehrtwende in der leidigen Torwart-Frage. Im Sommer könnte sich der Zweitligist zwischen den Pfosten offenbar neu aufstellen.
Zweimal schon gewann Justin Heekeren in dieser Saison den Torwart-Zweikampf beim FC Schalke 04. Nun scheint der 24-Jährige seinen Posten als Nummer eins der Knappen aber doch verloren zu haben. Mit Loris Karius soll ein überaus prominenter Schlussmann das Tor der Königsblauen hüten. Bis Sommer bleibt es zwischen den Pfosten weiter spannend.
Denn laut "WAZ" könnte der laut "Sport Bild" bevorstehenden "XXL-Umbruch" auch die Torhüterposition betreffen. Karius steht beim FC Schalke 04 nur bis Saisonende unter Vertrag, überzeugt der 31-Jährige darf er sich Hoffnungen auf eine Weiterbeschäftigung machen. Diese ist der Regionalzeitung zufolge "nicht unwahrscheinlich".
FC Schalke 04: Neue Nummer eins für S04?
Heekeren, dessen Vertrag am Berger Feld 2026 endet, hingegen droht offenbar das Aus. Der abgesägte Stammkeeper ist in Gelsenkirchen umstritten, wird von Fans und S04-Bossen nicht als Torwart gesehen, der den Traditionsklub dem Aufstieg näherbringt, so die "WAZ". Möglich, dass daher im Sommer ein komplett neuer Mann auf Schalke aufschlägt.
Demnach sei man beim finanziell schwer angeschlagenen Verein aus dem Ruhrpott dazu bereit, Kohle in die Hand zu nehmen, um einen erfahrenen Keeper zu verpflichten, der als klare Nummer eins in die Saison geht. Was ein solcher Transfer für die Karius-Zukunft bedeuten würde, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Schließlich verfügt der FC Schalke 04 mit Luca Podlech noch über einen sehr talentierten Nachwuchskeeper, der als Torwart der Zukunft gesehen wird. Kürzlich verlängerte der 19-Jährige seinen Vertrag bis 2028. In der kommenden Saison soll der Youngster Spielpraxis in der Regionalliga sammeln. In zwei, drei Jahren wird ihm der Sprung zu den Profis zugetraut, so die "WAZ".